Diagnostikzentrum Graz startet als ELGA-Pionier in Österreich

Seit Anfang Dezember ist das DiagnostikZentrum Graz (DZG) der erste externe Gesundheitsdienstleister Österreichs, dessen Daten in die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) einfließen. Die hoch entwickelte IT-Infrastruktur und das jahrelange Engagement des Innovationsführers für Online-Bild- und Befundsicherung waren die perfekten Voraussetzungen, um Vorreiter bei ELGA zu sein.

Datenvernetzung für mehr Effizienz bei der Patientenbehandlung
ELGA, die elektronische Gesundheitsakte, hat zum Ziel, den Informationsfluss zwischen verschiedenen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Berufen zu verbessern, um noch wirkungsvoller für den Patienten arbeiten zu können. Radiologie-Befunde, wie sie im DZG erstellt werden, aber auch Entlassungsbriefe, Laborbefunde etc. stehen durch ELGA jederzeit rasch und unkompliziert zur Verfügung. Durch die Vernetzung der Daten können Patienten zukünftig noch effizienter betreut werden.

Die Oberhand über seine persönlichen Daten hat immer der Patient selbst. Er bestimmt, welche Inhalte in das ELGA-System kommen und wer darauf Zugriff hat. Univ.-Doz. Dr. Peter Kullnig, Ärztlicher Leiter im DZG, erklärt: „Die zentrale Erfassung der patientenrelevanten Informationen erleichtert das Leben aller Akteure, insbesondere erspart sich der Patient wiederholte Untersuchungen bzw. werden Zweitkonsultationen vereinfacht.“

Moderne IT-Infrastruktur und geschultes Personal macht Einsatz von ELGA möglich
Bei der flächendeckenden Einführung von ELGA in Österreich nimmt die Steiermark eine Spitzenstellung ein, federführend dafür ist die Arbeit der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft mit ihrer Tochtergesellschaft marc.

KAGes marc und DZG arbeiten schon länger erfolgreich zusammen. Durch seine führende Stellung im IT-Bereich hat das DZG als Anbieter von Computer- und Magnetresonanztomographie beste Voraussetzungen für ELGA mitgebracht: höchste Sicherheit im EDV-Workflow, Datenleitungen mit entsprechender Kapazität sowie ein eingespieltes Team.

In intensiver Kooperation mit Karl Kocever, Geschäftsführer der Firma marc sowie Leiter der IKT Informations-Kommunikations-Technologie Betrieb der KAGes, wurden die strengen Vorgaben der elektronischen Gesundheitsakte umgesetzt, ausführlich getestet und dokumentiert. Zusätzlich gab es Schulungen für die Mitarbeiter des DZG über die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen. „Wir intensivieren unsere Zusammenarbeit mit den KAGes-Spitälern zum Nutzen der Patienten und unterstreichen damit unsere Position als Innovationsführer“, betont Univ.-Doz. Dr. Peter Kullnig. Patienten des DZG können ab sofort ihre persönliche elektronische Gesundheitsakte nutzen.

Allgemeine Informationen zum Diagnostikzentrum Graz
Das DiagnostikZentrum Graz (DZG) ist führender Anbieter von Computertomographie und Magnetresonanztomographie. Einzigartig in Österreich ist, dass in der Magnetresonanztomographie gleich drei Hochfeld-MR-Tomographen im Einsatz sind, zwei davon mit der neuesten 3Tesla-Technologie. In der Computertomographie wird der derzeit leistungsstärkste Computertomograph am Markt betrieben. Das High-End Gerät arbeitet mit geringster Strahlendosis und sorgt für blitzschnelle Bilder. Gleichzeitig mit der kumulierten Erfahrung von mehreren Hunderttausend Untersuchungen seit 1994 haben Zuweiser und Patienten die Sicherheit, sich in erfahrene Hände zu begeben. Über das DiagnoseOnline-System des DZG können sowohl zuweisende Ärzte als auch Patienten rund um die Uhr Termine vereinbaren.

Diagnostikzentrum Graz für Computertomographie und Magnetresonanztomographie GmbH
Mariatrosterstraße 41
8043 Graz
Tel: 0316 31 30
office@dzg.at
www.dzg.at

Bild: vlnr: Univ.-Doz. Dr. Peter Kullnig, Ärztlicher Leiter im Diagnostikzentrum Graz, und Karl Kocever, Geschäftsführer der Firma marc sowie Leiter der IKT Informations-Kommunikations-Technologie Betrieb der KAGes
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